Kopierer, Scanner und Fax in einem Gerät
Multifunktionsdrucker als kompromisslose Arbeitstiere

Vor einigen Jahren standen Multifunktions-Drucker im Abseits, denn die Technik erlaubte zu diesem Zeitpunkt nur Kompromisse. Für die einzelnen Aufgaben waren eher spezialisierte Maschinen mit höherem Qualitätsprofil gefragt. Doch das hat sich geändert.

MÜNCHEN. Dank eines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses sind die häufig auch All-in-One genannten Printer heute gefragt. Die wichtigsten Anbieter sind Hewlett-Packard, Canon, Dell, Epson, Brother und Lexmark. Während alle schon seit Jahren Drucker mit mehreren Funktionen im Angebot haben, kam Epson erst in jüngster Zeit in diese Gruppe.

Die meisten Multi-Funktions-Printer (MFP) arbeiten auf Basis der Tintenstrahltechnik (ink jet). In Ausnahmefällen sind auch Laserdrucker mit mehr Funktionen zu finden. Jüngste Marktzahlen zeigen dabei beeindruckende Wachstumsraten. Nach Angaben von Lyra Research, einem Marktforscher und Berater aus Newtonville im US-Bundesstaat Massachusetts, haben die MFPs am Ende des laufenden Jahres bereits einen Marktanteil von 37 Prozent aller Tintenstrahldrucker. Für 2004 Rechner die Forscher mit 47 Prozent. Die Zahlen kommen vom US-Markt, dürften aber den Trend in Industriestaaten repräsentieren.

Die Preise der Geräte liegen zwischen 170 Euro und 450 Euro. Dass die Angebote relativ günstig sind, ist nicht weiter verwunderlich. Die gesamte Drucker-Branche ist schon seit einigen Jahren zu Vertrieb nach dem so genannten Gillette-Prinzip übergegangen. Verschenke den Rasierapparat und mache den Umsatz über den Verkauf der Rasierklingen. Alle Drucker, auch die kompakten MFPs, werden zu günstigen Einstiegskosten abgegeben. Der Gewinn der Druckerhersteller wird über die Tintenpatronen erwirtschaftet. Die wahren Druckerkosten können daher nur unter Berücksichtigungen von Tinte und Papier ermittelt werden.

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