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KORREKTUR ROUNDUP BASF bestätigt 2004-Ausblick -'Ölprognose 2004 kaum haltbar'DPA-Datum: 2004-06-30 17:48:45

(Korrigiert wird eine Aussage im letzten Absatz: Die Gesamtinvestitionen werden auf das Niveau der "korrespondierenden Abschreibungen" rpt "Abschreibungen" reduziert und nicht auf das Niveau des "korrespondierenden Wachstums".)

(Korrigiert wird eine Aussage im letzten Absatz: Die Gesamtinvestitionen werden auf das Niveau der "korrespondierenden Abschreibungen" rpt "Abschreibungen" reduziert und nicht auf das Niveau des "korrespondierenden Wachstums".)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der weltgrößte Chemiekonzern BASF < BAS.ETR > hat den Ausblick für das Gesamtjahr 2004 für Umsatz und operativen Gewinn vor Sondereffekten trotz weiterhin hohem Ölpreis bestätigt. Der Umsatz werde im Vergleich zum Vorjahr leicht steigen und der operative Gewinn vor Sonderfaktoren zunehmen, sagte der Finanzvorstand Kurt Bock vor Investoren am Mittwoch in Frankfurt.

Bock geht weiterhin von einer starken Nachfrage nach BASF-Produkten aus und sagte: "Es gibt erste Anzeichen, dass Preiserhöhungen umgesetzt werden können." In der jüngsten Vergangenheit hatte die BASF bereits bei mehreren Produkten ihre Preise erhöht. Allerdings seien hohe Rohstoffkosten weiterhin eine Belastung.

'BASF-PROGNOSE FÜR ROHÖLPREIS KAUM HALTBAR'

Vor allem wirke sich der hohe Rohölpreis negativ auf die Chemie-Aktivitäten aus. Im zweiten Quartal habe der Ölpreis durchschnittlich bei 35 Dollar pro Barrel und über dem Vorjahreszeitraum gelegen, sagte Bock. Er fügte hinzu: "Und Finanzexperten gehen von keinem deutlichen Rückgang aus." Es sei daher ziemlich unwahrscheinlich, dass der durchschnittliche Rohölpreis in 2004 bei den bisher von der BASF prognostizierten 28 US-Dollar liegen werde. Der durchschnittliche Rohölpreis soll am 4. August bei der Halbjahresbilanz angepasst werden.

Vom hohen Ölpreis profitiert hingegen die Öl- und Gassparte (Wintershall AG). Der Euro werde sich im zweiten Quartal weniger stark auf das Ergebnis von Wintershall auswirken als noch in den ersten drei Monaten, sagte Bock. Im ersten Quartal hatte zwar die Öl- und Gassparte vom hohen Ölpreis und der starken Nachfrage profitiert, aber der feste Euro im Vergleich zum Dollar das Ergebnis etwas belastet.

ASIEN WEITERHIN WACHSTUMSMOTOR UND INVESTITIONSSCHWERPUNKT

Wachsen will die BASF vor allem in der Region Asien-Pazifik. Ein Fünftel des Gesamtumsatzes und des operativen Ergebnisses sollen bis 2010 aus dieser Region kommen. Bis dahin rechnet Bock, dass etwa 70 Prozent vor Ort produziert wird.

Des weiteren würden Maßnahmen zur Restrukturierung und Reorganisation fortgesetzt, sagte der Finanzvorstand. Betroffen von den Kostensenkungen seien vor allem die NAFTA-Region (Nordamerika/Mexiko) und das Stammwerk in Ludwigshafen. Die BASF will 700 Millionen Euro bis 2006 einsparen. Gleichzeitig würden die Gesamtinvestitionen auf das Niveau der "korrespondierenden Abschreibungen" reduziert, sagte Bock. Investitionskürzungen beträfen vor allem die NAFTA. Investitionsschwerpunkt bliebe Asien. Weniger Geld für Investitionen gäbe es für alle Chemiebereiche (Kunststoffe, Chemikalien und Veredelungsprodukte). Das Investitionsbudget werde hingegen in der Öl- und Gassparte aufgestockt, sagte Bock.

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