Korrigierte Prognosen erfüllt
Swing steigert Umsatz und Ergebnis

Der Computerspiele-Hersteller Swing! Entertainment AG hat im Geschäftsjahr 2000/2001 (30. Juni) Umsatz und Ergebnis gesteigert. Der Umsatz belaufe sich auf 31,46 Mill. DM nach 17,85 Mill. DM im Vorjahr, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Dienstag in einer Pflichtveröffentlichung mit.

Reuters FRANKFURT. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe sich auf elf Mill. DM von 5,6 Mill. DM erhöht. Das Nachsteuerergebnis sei auf 1,82 Mill. DM von 1,31 Mill. DM im Vorjahr gestiegen. Für die nächsten Jahre stellte die Gesellschaft weitere Umsatz- und Ergebnissteigerungen in Aussicht. Die Swing-Aktie stieg in einem leichteren Gesamtmarkt über 20 % auf 2,85 Euro.

Swing teilte weiter mit, für das laufende und nächste Jahr sei ein durchschnittliches organisches Wachstum von 50 % geplant. Beeinflusst durch Zinsbelastungen solle der Jahresüberschuss in diesem Zeitraum durchschnittlich um 40 % wachsen. Im laufenden Geschäftsjahr 2001/2002 werde ein Umsatz von 44 Mill. DM und ein Gewinn je Aktie von 0,63 DM erwartet. Für 2002/2002 werde ein Umsatz von 70 Mill. DM und ein Gewinn je Aktie von 0,98 DM angepeilt. Motor für das Wachstum der nächsten Geschäftsjahre werde die größere Basis an Next-Generation-Konsolen sowie eine stark wachsende Online-Gemeinschaft sein, hieß es.

Die Umsatz- und Ertragsverteilung auf die einzelnen Quartale wird den Angaben zufolge aufgrund der unterschiedlichen Investitionszeitpunkte und Entwicklungszeiten stark schwanken und nur bedingt vergleichbar mit den Vorjahren sein. Aufgrund der steigenden Fix- und Vorlaufkosten für Marketing und ähnliche Ausgaben sei in den ersten drei Quartal kumuliert mit einem etwa ausgeglichenen Ergebnis zu rechnen. Aufgrund der hohen Anzahl an Veröffentlichungen würden im vierten Quartal die meisten Erträge erwirtschaftet. Das erste Quartal werde wie im Vorjahr voraussichtlich das schwächste sein.

Im Mai hatte die Gesellschaft ihre Umsatz- und Ergebnisprognosen für das Geschäftsjahr nach unten korrigiert. Demnach hatte Swing für 2000/01 einen Umsatz von 31 Mill. DM statt der zuvor angepeilten 43 Mill. DM und eine Vorsteuerrendite von zehn Prozent erwartet. Grund war vor allem die Verzögerung bei der Entwicklung von Spielen gewesen.

Die seit Februar 2000 am Neuen Markt gelistete Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet nach eigenen Angaben eigene und in Lizenz erworbene Unterhaltungssoftware für verschiedene Plattformen wie PCs, Videospielkonsolen und Netzwerksysteme.

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