Korruptionsskandal
FC Bayern leiert Wirtschaftsprüfung an

Der FC Bayern versucht es mit Schadensbegrenzung: Eine Wirtschaftsprüfung soll die Machenschaften rund um den Stadionbauskandal in München aufdecken.

HB MADRID/MÜNCHEN. Dies kündigte Pressesprecher Markus Hörwick am Donnerstag als Konsequenz aus dem Korruptionsskandal um die "Allianz-Arena" an. "Jede Rechnung wird umgedreht. Das Vertrauen muss zu 100 % wieder hergestellt werden", sagte Hörwick vor dem Rückflug der Bayern in Madrid.

Zudem wurde für den (morgigen) Freitag eine außerordentliche Gesellschafterversammlung der Allianz Arena München Stadion GmbH anberaumt, an der zu 50 % die FC Bayern München AG und die TSV München von 1860 GmbH&Co.KG.a.A. beteiligt sind. "Dort wird der FC Bayern Flagge zeigen, dass die Dinge seriös und in Ordnung weitergehen", hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der Nacht zuvor beim Bankett des Vereins im Anschluss an die 0:1-Niederlage in der Champions League gegen Real Madrid erklärt. Der FC Bayern werde "alle Ressourcen und sein Knowhow einsetzen", um das Vertrauen der Partner und Menschen zurückzugewinnen, für die man das Stadion baue.

Bei der Gesellschafterversammlung sollen Vorschläge für die Nachfolge der beiden Geschäftsführer Fritz Scherer und Karl-Heinz Wildmoser junior gemacht werden. Scherer scheidet auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen zum 1. April aus, Wildmoser junior gilt als Hauptbeschuldigter in der Schmiergeldaffäre.

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