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Korruptionsverdächtiger Immobilienmanager aus U-Haft entlassen

Die Staatsanwaltschaft hat den letzten mutmaßlichen Drahtzieher des Korruptionsskandals in der Frankfurter Immobilienbranche aus der Untersuchungshaft entlassen. Einen Tag vor seinem 56.

dpa-afx FRANKFURT. Die Staatsanwaltschaft hat den letzten mutmaßlichen Drahtzieher des Korruptionsskandals in der Frankfurter Immobilienbranche aus der Untersuchungshaft entlassen. Einen Tag vor seinem 56. Geburtstag sei der frühere Manager der Deutsche Bank - Immobilientochter DB Real Estate am Montag von der Haft verschont worden, erklärte eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde am Dienstag. Der Mann war im Juni unter dem Verdacht inhaftiert worden, beim Bau des 450 Mill. Euro teuren Investment Banking Centers (IBC) Schmiergeld angenommen zu haben.

Der Mann habe vor seiner Entlassung noch weitere Angaben zu den Vorwürfen gemacht, sagte die Sprecherin. Die Staatsanwaltschaft führt umfangreiche Korruptions-Ermittlungen gegen mehr als 50 Beschuldigte aus der gesamten Branche. Es befinde sich aber niemand mehr in Haft. Ein offener Immobilien-Fonds der Deka-Bank war in der Folge des Skandals in ernsthafte Schwierigkeiten gekommen, weil zahlreiche Anleger ihre Einlagen zurückzogen.

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