Kosmetik- und Haarpflegekonzern profitierte von Euro-Schwäche
Wella steigert Neunmonats-Umsatz auf 1,988 Mrd. Euro

Der Darmstädter Kosmetik- und Haarpflegekonzern Wella hat seinen Umsatz in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahr um 21,1% auf 1,988 Mrd. Euro gesteigert. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch in Zürich mit.

dpa/afx ZÜRICH. Profitiert hat der Konzern nach eigenen Angaben von der anhaltenden Schwäche des Euro. Bereinigt um Währungseffekte ist ein Umsatzplus von 13,7% erzielt worde. Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte binnen Jahresfrist von 88,035 auf 127,879 Mill. Euro, dies ist ein Plus von gut 45%.

Das Ergebnis vor Steuern legte um 32,2% auf 96,394 Mill. Euro zu. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um 35% auf 51,043 Mill. Euro, wobei Währungseffekte zu rund 10% zu den Zuwachsraten beigetragen haben. Das Ergebnis je Stammaktie stieg in den ersten neun Monaten gegenüber 1999 von 0,53 auf 0,71 Euro an, die Vorzüge legten von 0,55 auf 0,73 Euro zu.

Für das Gesamtjahr setzte Wella seine Prognosen für das Umsatzwachstum von vormals 10% auf 15 bis 17% hoch. Maßgeblich hierfür sei der Verlauf des vierten Quartals, dass 1999 besonders stark gewesen sei.

Die stärksten Zuwachsraten beim Umsatz erzielten die Wella-Gesellschaften in Asien mit plus 46,5% (währungsbereinigt 24,4%) und Nordamerika mit plus 35%. Bedeutendster Markt sei aber nach wie vor Deutschland, betonte der Konzern, wo der Umsatz um 10,9% auf 529,0 Mill.. Euro gestiegen sei.

Nach Sparten gestaffelt weise das Geschäftsfeld Duft und Kosmetik die dynamischsten Wachstumsraten auf. In diesem Segment kletterte der Umsatz um 34% auf 367 Mill. Euro an, bei 4% Währungseffekt. Der EBIT habe sich verdreifacht auf über 25 Mill.. Euro. Die Sparte Wella erzielte nach Unternehmensangaben ein Umsatzplus von 18,8% auf 1.364,2 Mill. Euro. Wesentlich dazu beigetragen habe die starke Nachfrage nach Haarfarben, insbesondere in Asien und den USA. Überdurchschnittlich habe sich in diesem Segement auch das Friseurgeschäft entwickelt.

Zum 1. September 2000 hatte Konzernchef Heiner Gürtler eine Umstrukturierung vorgenommen und das operative Geschäft in die drei Felder Friseur, Retail sowie Duft und Kosmetik gegliedert. Die Rechnungslegung des Konzerns soll erst bei der Vorlage der Gesamtjahreszahlen nach der neuen Einteilung erfolgen.

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