Kosten erheblich gesenkt
Drillisch knapp aus den roten Zahlen

Der Mobilfunk-Diensteanbieter Drillisch hat in den ersten drei Monaten 2002 erwartungsgemäß erstmals nach sechs Quartalen wieder einen Nachsteuergewinn erwirtschaftet und diesen mit 5000 Euro beziffert.

Reuters KÖLN. Drillisch teilte am Montag in einer Pflichtveröffentlichung mit, im ersten Quartal des Vorjahres habe sich das Defizit noch auf 605.000 ? belaufen. Vergleichszahlen für das vierte Quartal 2001 nannte Drillisch nicht. Den nun erreichten positiven Quartalsgewinn hatte das Unternehmen bereits Mitte April in Aussicht gestellt, aber nicht näher beziffert.

Infolge von Kostensenkungen sei das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) im ersten Quartal 2002 auf 380.000 ? nach minus 187.000 ? im Vorjahresquartal gestiegen. Positiv auf die Kostenstruktur hätten sich vor allem die gekürzte Subventionierung für neue Mobilfunkverträge ausgewirkt.

Die Verbindlichkeiten wurden nach Unternehmensangaben binnen Jahresfrist deutlich um mehr als 70 Prozent auf rund 4,7 Millionen ? zu Ende April gesenkt. Der Konzern bestätigte sein Ziel, das Geschäftsjahr 2002 "nahezu ohne Bankverbindlichkeiten" und mit einem positiven Ebit "im einstelligen Millionen-Euro-Bereich" abzuschließen.

Die am Neuen Markt notierte Aktie legte zu Handelsbeginn mehr als zwölf Prozent auf 1,01 ? zu.

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