Kosten für die Akquisitionen drücken Ergebnisse
Allianz-Vermögensverwalter erwarten erst 2004 Gewinne

Die Allianz-Gruppe will in der Sparte Vermögensverwaltung das operative Ergebnis im laufenden Jahr deutlich steigern, rechnet unter dem Strich aber erst ab 2005 mit signifikanten Gewinnen.

Reuters MÜNCHEN. Bis dahin würden die Kosten für die Akquisitionen der letzten zwei Jahre das Nach-Steuer-Ergebnis der Allianz Dresdner Asset Management (ADAM) ins Negative drücken, sagte Allianz-Vorstand und ADAM-Chef Joachim Faber am Montag in München. "Ab Ende 2004 wird sich das ändern, und die positiven Beiträge von ADAM zum Ergebnis der Allianz-Gruppe werden ab dem Zeitpunkt signifikant sein", so Faber.

Mit einem operativen Ergebnis von 148 Millionen Euro im ersten Quartal 2002 habe ADAM die Profitabilität gegenüber dem Vorjahr schon spürbar verbessert. "Für 2002 haben wir daher allen Grund anzunehmen, dass unser operatives Ergebnis wesentlich höher sein wird als 2001", sagte Faber weiter. Im vergangenen Jahr hatte ADAM operativ 313 Millionen Euro an Gewinn erzielt, nach Steuern aber noch einen Verlust von 348 Millionen Euro ausgewiesen.

Im Zuge der Übernahme der Dresdner Bank hatte die Allianz die Vermögensverwaltung beider Konzerne in der Allianz Dresdner Asset Management zusammengefasst, die mit fast 1200 Milliarden Euro zu den weltweit größten Vermögensverwaltern gehört.

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