Kosten für Marketing und Vertrieb belasten das Ergebnis
MIS macht 1,8 Mill. DM Verlust - Umsatz ist 20 % höher als geplant

dpa-afx DARMSTADT. Die am Frankfurter Neuen Markt notierte MIS AG (MIX) hat im ersten Halbjahr 2000 ein Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) von minus 1,8 Mill. DM erwirtschaftet. Der Konzernumsatz sei um 82% auf 43,4 Mill. DM im Vergleich zum kalkulatorisch ermittelten Vorjahreswert von 23,2 Mill. DM gestiegen, teilte der Darmstädter Anbieter von Business-Intelligence-Lösungen am Montag mit. Für das EBIT wollte das Unternehmen wegen einer Umstellung in der Berechnungsmethode keinen Vorjahresvergleichswert nennen. Im Vorjahr seien nur abgearbeitete Verträge in das Ergebnis eingeflossen. In diesem Jahr würden jedoch auch nicht abgearbeitete Aufträge anteilig eingerechnet.

Der Fehlbetrag sei unter anderem auf die hohen Aufwendungen für die Internationalisierung des Geschäfts sowie den Anstieg der Kosten für Marketing und Vertrieb zurückzuführen. Das Investitionsjahr 2000 werde voraussichtlich mit einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von minus 1,0 Mill. DM abschließen.

Mit dem nach IAS bilanzierten Konzernumsatz von 43,4 Mill. DM habe die Firma den geplanten Umsatz von 36,1 % um 20 % übertroffen. Auf Grund dieser Entwicklung sowie der Übernahme der Kölner IntelliCube Software AG zu Beginn des Monats habe die MIS AG ihre Umsatzplanung für das Jahr 2000 um 15 % auf 111 Mill. DM nach oben korrigiert.

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