Kosten im Visier
Milliardeneinsparungen bei Chrysler geplant

Die Stuttgarter Konzernführung macht bei Chrysler nun ernst. Die Krise des drittgrößten US-Autobauers soll vor allem durch eine deutliche Kostenreduktion gemeistert werden. Das werden vor allem die Zulieferer spüren. Der schwer gebeutelte Autobauer soll am Material sparen.

ap STUTTGART. Der Autobauer Daimler-Chrysler plant bei seiner US-Sparte in den nächsten Jahren Materialeinsparungen in Milliardenhöhe. Nach Unternehmensangaben beläuft sich das Kostensenkungsprogramm auf rund sechs Mrd.$ (rund 13,22 Mrd. DM). In einem ersten Schritt sollten die Zulieferer des Fahrzeugherstellers von kommenden Januar an ihre Preise für Autoteile und Dienstleistungen um 5 % reduzieren. Ein Konzernsprecher sagte am Freitag in Stuttgart, das gesamte Einkaufsvolumen der US-Sparte betrage rund 40 Mrd.$. In einen zweiten Schritt sollten die Zulieferer die Preise für ihre Teile in den Jahren 2002 und 2003 um insgesamt weitere 10 % reduzieren, so dass Einsparungen von 15 % erreicht würden.

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