Kosten sollen eingespart werden: Tommy Hilfiger landet in den roten Zahlen

Kosten sollen eingespart werden
Tommy Hilfiger landet in den roten Zahlen

Das US-Bekleidungsunternehmen Tommy Hilfiger Corp. ist im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal wegen der Kosten für die Schließung der meisten seiner US-Filialen in die roten Zahlen gerutscht.

Reuters HONGKONG. Das Unternehmen, das neben Calvin Klein und Ralph Lauren zu den führenden US-amerikanischen Modedesignern gehört, verzeichnete im dritten Quartal (bis Ende Dezember) einen Nettoverlust von 22,1 (Vorjahr plus 37) Millionen Dollar oder 24 Cent je Aktie, wie Tommy Hilfiger am Mittwoch mitteilte. Ohne Sonderbelastungen sank der Gewinn auf 34,8 Millionen Dollar oder 38 Cent je Aktie nach 37 Millionen Dollar. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 36 Cent erwartet. Der Umsatz stieg Hilfiger zufolge auf 477,3 Millionen Dollar von 474,8 Millionen Dollar.

Für das nächste Geschäftsjahr prognostizierte das Unternehmen einen Umsatz- und Gewinnrückgang. Grund sei der intensive Wettbewerb, der Preissteigerungen nahezu unmöglich mache. Zudem würde der Handel nur sehr konservativ Ware einkaufen. Angesichts dieser Entwicklung werde Tommy Hilfiger Kosten sparen und seine Investitionen zurückfahren, zugleich aber seine Marketingbemühungen verstärken.

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