Kosten sollen um zwei Millionen Euro gesenkt werden
Jetter plant deutlichen Stellenabbau in Deutschland

Der am Neuen Markt gelistete Steuerungstechnik-Spezialist Jetter will in Deutschland jede vierte Stelle abbauen.

Reuters LUDWIGSBURG. Mit der Trennung von 33 der 137 Mitarbeiter wolle Jetter die Personalkosten um ein Viertel reduzieren, sagte Finanzvorstand Günter Eckert am Montag. Die erhoffte wirtschaftliche Erholung sei in weite Ferne gerückt, begründete er das Sparprogramm. Die Kosten sollten damit um zwei Millionen Euro gesenkt werden. "Das erhöht unsere Schlagkraft", sagte er. Im zweiten Quartal hätten Umsatz und Verlust in der Größenordnung des Vorjahres gelegen. Vor Jahresfrist hatte Jetter bei 3,5 Millionen Euro Umsatz 1,8 Millionen Euro operative Verluste geschrieben.

Der volle Effekt der Sparmaßnahmen werde sich aber erst 2003 bemerkbar machen, sagte Eckert. Der Vertrieb und die Entwicklung seien von dem Personalabbau am wenigsten stark betroffen. Auch im Ausland plant Jetter tiefe Einschnitte. Zum Teil sollten die Tochtergesellschaften dort in Handelsvertretungen umgewandelt werden, die den Mitarbeitern selbst gehörten.

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