Kosteneinsparungen bis zu 40 Prozent
UMTS-Kooperationen werden erlaubt

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post wird eine Zusammenarbeit der UMTS-Lizenzinhaber bei der Übertragungstechnik in bestimmten Umfang erlauben und den Firmen dadurch Kosteneinsparungen ermöglichen.

Reuters BONN. Ein entsprechender Bericht "Financial Times Deutschland" sei richtig, sagte Harald Dörr, Sprecher der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, am Dienstagmorgen auf Anfrage, ohne weitere Details zu nennen. Dörr bekräftigte, an den Lizenzbedingungen festzuhalten: "Es bleibt dabei: Wir werden die Lizenzbedingungen nicht ändern." Die Zeitung hatte berichtet, Behördenchef Matthias Kurth werde auch die gemeinsame Nutzung der Basisstationen absegnen. Kurth werde die sechs UMTS-Lizenznehmer am Dienstag über seine Entscheidung unterrichten.

Die Deutsche Telekom, D2 Vodafone , E-Plus, Viag Interkom, Mobilcom und Group 3G könnten damit nach Angaben der Netzbetreiber bis zu 40 % der Kosten sparen, hieß es in dem Bericht weiter. Den bisherigen Angaben der Unternehmen zufolge sind für den Netzaufbau pro Anbieter Investitionen in Milliardenhöhe erforderlich. Die Firmen hatten bereits für jeweils rund 16 Mrd. DM ihre UMTS-Lizenz vom deutschen Staat ersteigert, was von den Unternehmen als deutlich zu teuer kritisiert worden war.

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