Kostenfreier Service auch für Nichtkunden der Deutschen Bank
Deutsche Bank eröffnet Finanzportal für Privatkunden

Privatkunden können sich über das Portal einen Zugang zu zahlreichen Finanzdienstleistungen der Deutschen Bank, aber auch anderer Banken und Versicherungen verschaffen.

vwd FRANKFURT. Die Deutsche Bank AG, Frankfurt, wird am Freitag, 1. September, das bereits im Februar angekündigte Internet-Finanzportal "moneyshelf.de" öffnen. Zielgruppe sind Privatkunden, die sich über das Portal einen virtuellen Zugang zu zahlreichen Finanzdienstleistungen der Deutschen Bank, aber auch anderer Banken und Versicherungen verschaffen können.

Aus einer breiten Palette verschiedener Anbieter könnten Kunden hier "wie bei einem gut ausgestatteten Supermarkt" Informationen abfragen und Finanzprodukte erhalten, kündigte Deutsche Bank-Vorstand Hermann-Josef Lamberti das Portal im Februar dieses Jahres an.

Das Finanzportal, das zunächst in Deutschland, später auch in anderen europäischen Regionalmärkten starten soll, ist nach den Vorstellungen der Deutschen Bank ein Weg, gemäß dem Anspruch ihrer global-e Bank-Expertise-Strategie im Internet anzubieten und Finanzinformationen transparent zu machen.

Kostenfreier Service

Für Kunden - auch für die ohne Kontoverbindung zur Deutschen Bank - soll der Service kostenfrei sein. Erträge will moneyshelf.com über Provisionen erwirtschaften, die für die Vermittlung von Produkten verschiedner Kooperationspartner fällig werden.

Bislang wollen dem Vernehmen nach u.a. die BfG Bank , Credit Suisse , ABN Amro sowie die Versicherer Gerling und Axa Colonia Dienstleistungen unter "moneyshelf.de" anbieten.

Die Möglichkeit, Transaktionen abzuwickeln, soll ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu anderen Portalen sein. Hinter "moneyshelf.de" wird das Unternehmen moneyshelf.com AG stehen, das als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Deutschen Bank startet. Partner der Deutschen Bank bei diesem Projekt sind - wie die Deutsche Bank im Februar bekanntgab - der Internet-Anbieter Lycos , der Medienkonzern RTL sowie die spanische Bank La .

Für den Auftritt in Spanien unter "moneyshelf.es" laufen bereits konkrete Planungen. In welchen Ländern das Finanzportal ferner angeboten soll, steht offenbar noch nicht fest.

Ein Sprecher der Deutschen Bank verwies auf die für Mittwoch in Frankfurt geplante Pressekonferenz, bei der das neue Finanzportal vorgestellt werden soll. Wie Deutsche Bank-Vorstand Lamberti erläuterte, konzentrieren sich die Initiativen der Deutschen Bank im Rahmen der global-e-Strategie auf vier Felder, darunter die Steigerung des globalen Vertriebs von Wertpapieren und Kapitalmarktprodukten über das Internet, die u.a. durch die Einführung des neuen Finanzportals für Privatkunden erreicht werden soll.

Wie die Deutsche Bank im Februar verlauten ließ, sind im laufenden Jahr 600 Mill. DM für neue E-Commerce-Projekte eingeplant. Als eine mögliche Finanzierungsquelle für die Schritte ins Internet wurden Erträge aus dem Verkauf von Industriebeteiligungen genannt.

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