Kostenlose Damenbegleitung
Steuerzahlerbund verlangt Privatisierung der Flugbereitschaft

ddp LEIPZIG. Der Bund der Steuerzahler verlangt die Privatisierung der Bundeswehr-Flugbereitschaft. Die Flugbereitschaft sei zu teuer und deren Nutzung intransparent, sagte der Vize-Präsident des Steuerzahlerbundes, Dieter Lau.

Lau begründete seine Forderung mit der jüngsten Nahost-Reise von Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) und der kostenlosen Damenbegleitung. Der Zeitung zufolge befanden sich in der Begleitung des Ministers nicht nur Scharpings Lebensgefährtin, Kristina Gräfin Pilati-Borggreve, sondern auch vier Ehefrauen mitreisender Militärs. Lau sagte dazu, wäre die Flugbereitschaft schon heute privatisiert, müsste das Verteidigungsministerium für jeden Mitreisenden Tickets buchen, die dann aus dem Reisekostenetat des Ministeriums zu bezahlen wären. Das wäre offen, transparent und nicht so geräuschlos wie das alte Verfahren.

Lau nannte es zugleich für die Steuerzahler schwer nachvollziehbar, dass die Damenbegleitung im dringenden Bundesinteresse sei. Das Verteidigungsministerium verwies der Zeitung zufolge dagegen auf eine offizielle ägyptische Einladung mit der ausdrücklichen Bitte um Damenbegleitung und folglich vorliegendes Bundesinteresse.

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