Kostensenkung und Einsparungen
Airtours-Gewinne gefallen

Die Gesellschaft führte die Einbußen heute in London auf enttäuschende Ergebnisse bei der deutschen Tochter Frosch Touristik GmbH (FTI) zurück, die im Juli übernommen wurde.

dpa LONDON. Der britische Reiseveranstalter Airtours Plc. (London) hat das ablaufende Geschäftsjahr (30. September) mit einem Vorsteuergewinn von 101,3 Mill. Pfund (334,2 Mio. DM) abgeschlossen. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte der zweitgrößte europäische Reiseveranstalter noch einen Gewinn vor Steuern von 131,5 Mio. Pfund erwirtschaftet. Die Gesellschaft führte die Einbußen am Dienstag in London auf enttäuschende Ergebnisse bei der deutschen Tochter Frosch Touristik GmbH (FTI) zurück, die im Juli übernommen wurde.

Als Grund wurden Überkapazität, "betriebliche Ineffizienz" und eine schlechte Nutzung der verfügbaren Sitzkapazität durch die Münchener Tochter angegeben. Der Umsatz von Airtours stieg nach Angaben des Unternehmens im 1999/2000 um 18 % auf 4,43 Mrd. Pfund.

Die FTI-Verluste wurden von Airtours mit 38,3 Mill. Pfund (125 Mio. DM) beziffert. Sie hatten sich im Vorjahr, als Airtours einen Minderheitsanteil an FTI hatte, auf 8,9 Mill. Pfund belaufen.

Als Konsequenz aus dem Geschäftsergebnis kündigte Airtours eine Umstrukturierung im Management an. Firmengründer David Crossland gab seine Position als Geschäftsführer ab und will sich künftig auf seine Rolle im Aufsichtsrat konzentrieren. Neuer Airtours-Chef wurde der bisherige Vorstandssprecher Tim Byrne. Das neue Management-Team will sich laut Crossland auf Kostensenkung und Einsparungen konzentrieren.

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