Kostensenkung zeigt aber Wirkung
Fujitsu erneut mit roten Zahlen

Der japanische Siemens-Partner Fujitsu hat im zweiten Geschäftsjahr in Folge rote Zahlen geschrieben. Angesichts massiver Umstrukturierungskosten fiel im Berichtsjahr 2002/2003 (31. März) ein konsolidierter Nettoverlust von 122,1 Milliarden Yen (940 Millionen Euro) an, nach einem Fehlbetrag von 382,5 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum.

HB/dpa TOKIO. Erstmals schüttet der Elektronikriese keine Dividende aus, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Im laufenden Geschäftsjahr (31. März 2004) will Fujitsu allerdings dank seiner andauernden Umstrukturierungen wieder in die Gewinnzone zurückkehren.

Der Umsatz fiel im Berichtsjahr um 7,8 Prozent auf 4,6 Billionen Yen. Vor diesem Hintergrund gab Fujitsu am selben Tag einen Wechsel an der Unternehmensspitze bekannt: Hiroaki Kurokawa soll im Anschluss an die Hauptversammlung im Juni Nachfolger des amtierenden Präsidenten Naoyuki Akikusa werden. Die Anstrengungen zur Kostenreduzierung zeigten inzwischen erste Erfolge. So konnte zwischen Januar bis März erstmals seit zwei Jahren ein Quartalsgewinn von netto 50,2 Milliarden Yen erwirtschaftet werden.

Im entsprechenden Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 101,6 Milliarden Yen verbucht worden. Dank der Umstrukturierungen erwartet die Unternehmensgruppe im laufenden Jahr wieder einen Nettogewinn von 30 Milliarden Yen und einen Umsatz von 4,8 Billionen Yen.

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