Kostensenkungen
Ixos Software steigert Umsatz im dritten Quartal

Die am Neuen Markt notierte Ixos Software AG hat durch drastische Kostensenkungen im abgelaufenen dritten Quartal wieder die einen Gewinn ausgewiesen. Wie der Anbieter von Dokumentverwaltungssoftware am Mittwoch in Grasbrunn mitteilte, stieg der Umsatz im Berichtzeitraum auf 29,1 Mill. von 28,4 Mill. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.

MÜNCHEN/GRASBRUNN. Das Nachsteuergebnis kletterte zur gleichen Zeit von minus 2,9 Mill. Euro auf 5,1 Mill. Euro. Der Gewinn pro Aktie belief sich nach Angaben von Ixos auf 0,26 Euro.

Die Gesamtkosten seien im Vergleich zum Vorjahresquartal um 25 % gesunken. Zudem sei ein operativer Gewinn von 2,2 Mill. Euro nach einem Verlust von 7,4 Mill. erwirtschaftet worden. Trotz eines schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds, insbesondere in den USA, erwarte der Vorstand, das Gesamtjahr 2001 mit einem Gewinn abschließen zu können.

Nachsteuergewinn über den Prognosen

Die Quartalszahlen fielen im Vergleich zu den Analystenerwartungen uneinheitlich aus. Während der Umsatz hinter den Prognosen zurück blieb, lag der Nachsteuergewinn über den Erwartungen. Die BHF-Bank hatte ein Umsatzplus von 5 % auf 29,9 Mill. Euro prognostiziert. Die Umsatzschätzung der HypoVereinsbank lag bei 32,7 Mill. Euro. Beim Ergebnis hatte die BHF-Bank einen Gewinn von 2,5 Mill. Euro erwartet. Durch einmalige Sondererffekt, wie dem Verkauf der 31 prozentigen Beteiligung an der memIQ AG, sei der Konzernüberschuss aber nur bedingt aussagekräftig, sagte ein BHF-Analyst. Positiv sei allerdings, dass Ixos die Kostenseite in den Griff bekommen habe. Das geplante Umsatzziel von 10 % für das Gesamtjahr sei Angesichts eines Wachstums von lediglich 2 % im dritten Quartal sehr ambitioniert.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2001 erzielte Ixos einen Umsatz von 86,7 Mill. Euro nach 78,7 Mill. im Gesamtjahr 2000. Die operativen Kosten seien im Neun-Monats-Zeitraum um 13 % auf 56,9 Mill. Euro gesenkt worden. Der operative Gewinn belief sich auf 3,8 Mill. Euro, nach einem operativen Verlust von 14,3 Mill. im Vorjahr. Der Nachsteuergewinn kletterte auf 3,0 Mill. Euro von minus 5,4 Mill. im Vorjahr und der Gewinn pro Aktie von minus 0,28 auf plus 0,15 Euro.

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