Kostensenkungsprogramm
Instinet baut 300 Arbeitsplätze ab

Die mehrheitlich zum internationalen Nachrichten- und Informationskonzern Reuters Group Plc gehörende Instinet Group Inc baut 300 Arbeitsplätze ab.

Reuters NEW YORK. Damit will der Betreiber der gleichnamigen elektronischen Handelsplattform ab 2003 jährlich Kosten von 100 Mill. $ einsparen.

Instinet teilte am Dienstag in New York mit, das Ergebnis des vierten Quartals werde durch den Stellenabbau mit 58 Mill. $ belastet, das der ersten drei Vierteljahre 2003 mit weiteren 15 Mill. $. Gründe für den Stellenabbau seien die anhaltend schwierigen Finanzmarkt-Konditionen und zunehmende Konkurrenz. Im Oktober hatte Instinet den dritten Quartalsverlust in Folge ausgewiesen. Reuters-Finanzchef David Grigson sagte in einer Stellungnahme, die Kostensenkungen bei Instinet deckten sich mit den Sparbemühungen bei Reuters.

Die Instinet-Aktie verlor am Dienstag im Mittagshandel an der Nasdaq 2,87 % auf 3,38 $.

Der Stellenabbau bei Instinet sowie eine Abstufung durch den Broker Cazenove ließen auch die Reuters-Aktie in London um 7,11 % auf 222,33 Pence zurückfallen. Cazanove hatte die Reuters-Aktie wegen der anhaltend schwierigen Situation bei Banken und anderen Finanzkunden auf "Hold" von "Long-Term-Buy" herabgestuft.

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