Kostensenkungsprogramm soll ausgeweitet werden
Hypovereinsbank will weitere Stellen streichen

Die Hypovereinsbank hat weitere Stellenstreichungen angekündigt. Über die bisher geplanten 9 100 Stellen hinaus werden zusätzliche Arbeitsplätze wegfallen, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Kurt Viermetz der Hamburger "Zeit" laut einem am Mittwoch veröffentlichten Vorabbericht.

ddp/vwd HAMBURG. Genauere Zahlen nannte er nicht. Bisher hatte das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut offengelassen, ob weitere Jobs gefährdet sind.

In der vergangenen Woche hatte die Hypovereinsbank mitgeteilt, dass sie das dritte Quartal mit einem unerwartet hohen Vorsteuerverlust abgeschlossen habe. Er belief sich auf 447 Mill. Euro nach einem Plus von 94 Mill. Euro im gleichen Vorjahresquartal. Angesichts dessen solle das eingeleitete Kostensenkungsprogramm ausgeweitet und schneller als geplant umgesetzt werden. Bereits 2003 werde der Verwaltungsaufwand unter 7 Mrd. Euro liegen und damit um 500 Mill. Euro niedriger ausfallen als bislang geplant. Der Aktienkurs bewegte sich am Mittwochmittag nahezu unverändert bei 13 Euro.

Über die Zukunft der verlustreichen Online-Tochter DAB-Bank ist laut Viermetz noch nicht entschieden worden. Zu den Gerüchten um einen Verkauf oder eine Fusion des Discountbrokers mit Comdirect, einer Tochter der Commerzbank, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende, es würden "alle Optionen" geprüft, darunter auch der Verkauf oder die "Integration zumindest von Teilen" der DAB in die Hypovereinsbank.

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