Kostspieliges Kaufanreizprogramm
Merck Finck bestätigt DaimlerChrysler als 'Underperformer'

Aufgrund des neuen kostspieligen Kaufanreizprogramms für Chrysler-Modelle in den USA wird ein Rückgang der Gewinnmarge erwartet.

dpa-afx MÜNCHEN. Die Privatbank Merck Finck & Co hat die Aktie von DaimlerChrysler als "Underperformer" bestätigt. Die Analystin Pia-Christina Schulze verwies in einer am Freitag in München vorgelegten Studie auf das neue kostspielige Kaufanzreizprogramm für Chrysler-Modelle in den USA. Chryslers Gewinnmarge dürfte wegen der Verkaufsförderung im dritten Quartal auf 6% sinken, nach 6,4% im zweiten Quartal. Im ersten Quartal lag die Marge noch bei 7,1%, während sie im letzten Quartal des Vorjahres noch bei 8,1% stand.

Das Programm mit einer Laufzeit bis zum 2. Oktober soll sich auf Rabatte für 30 Chrysler-Modelle sowie auf Finanzierungspläne erstrecken. Ein Grund für die Verkaufsförderung sei der Plan, die Lagerbestände jener Modelle zu verringern, welche im laufenden oder im kommenden Jahr ausgewechselt werden sollen.

Bei Finanzierungsplänen mit Zinssätzen zwischen 0,9% und 5,9% ging die Gewinnmarge der Abteilung Financial Services im zweiten Quartal auf 4,8% zurück, nach 4,9% im ersten Quartal. Im zweiten Quartal des Vorjahres hatte sie noch bei 8,8% gelegen.

Der hartnäckige Wettbewerb in den USA sei ein weiterer Grund für diese Entwicklung, schrieb Pia-Christina Schulze. Der bisherige Anreizplan wurde verändert, nachdem der amerikanische Konkurrent General Motors ein eigenes Kaufanreizprogramm startete. Die Analystin vermutet, dass sich der Wettbewerb in den USA noch weiter verstärken wird. Eine abermalige Änderung der Verkaufsförderung sei daher nicht auszuschließen.

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