Kozept zur Übernahme am Donnerstag der Kartellbehörde vorgelegt
Siemens und Bosch teilen Atecs unter sich auf

Entgegen der ursprünglichen Garantie soll die Mannesmann Maschinenbausparte Atecs nun doch nicht bestehen bleiben. Einzelne Bereiche werden bei Siemens und Bosch eingegliedert.

rtr MÜNCHEN. Die Siemens AG und die Robert Bosch GmbH wollen nun doch wesentliche Teile der ehemaligen Mannesmann-Maschinenbausparte Atecs unter sich aufteilen. So soll die Atecs-Tochter VDO mit dem Siemens-Bereich Automobiltechnik zusammengelegt werden, während Rexroth dem Bosch-Bereich Automatisierungstechnik zugeschlagen wird. Grund dafür seien kartellrechtliche Erwägungen, teilten Siemens und Bosch am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Das Konzept zur Übernahme von Atecs sei am Donnerstag bei den europäischen Kartellbehörden in Brüssel eingereicht worden.

Ursprünglich hatten beide Unternehmen eine Bestandsgarantie für den Bestand von Atecs auf drei Jahre gegeben. Hingegen soll nun geprüft werden, ob und inwieweit Aufgaben der Atecs-Holding auf die einzelnen Gesellschaften übertragen werden können.

Siemens werde darüber hinaus die industrielle Führung für Dematic und für Sachs übernehmen. Auch bei Sachs gehe es darum, kartellrechtliche Bedenken gegen einen zu starken Einfluss des Marktführers Bosch in diesem Bereich auszuschließen. Krauss- Maffei soll wie geplant paritätisch von beiden Mutterfirmen geführt werden. Atecs war für rund 9,6 Milliarden Euro nach der Übernahme von Mannesmann durch den britischen Mobilfunkanbieter Vodafone AirTouch vom neuen Eigentümer an ein Konsortium von Siemens und Bosch verkauft worden.

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