Krankenhaus-Notstand in Israel
In Israels Krankenhäusern fehlen Arzneimittel

Mehrere staatliche Krankenhäuser in Israel stehen unmittelbar vor der Schließung, weil sie keine Medikamente mehr haben.

HB/ dpa TEL AVIV. Bereits am kommenden Montag könnten die Kliniken ihren Betrieb selbst für Notbehandlungen einstellen, berichteten die Medien am Freitag. Die Vorräte an Schmerzmitteln, Medikamenten für die Intensiv-Behandlung sowie Verbandsmaterial seien dort vollständig aufgebraucht.

Die Arzneimittelhersteller und-Vertriebe in Israel haben die Belieferung der Krankenhäuser eingestellt, weil diese nicht mehr in der Lage sind, offene Rechnungen in Höhe von rund 400 Millionen Schekeln (rund 85 Millionen Euro) zu bezahlen. Den Angaben zufolge hat das Gesundheitsministerium inzwischen zugesagt, den Kliniken 70 Millionen Schekel (rund 15 Millionen Euro) zu überweisen.

Um Druck auf die Regierung auszuüben, warnten die Krankenhäuser in dieser Woche, sie wären künftig nicht mehr in der Lage, die Opfer von Terroranschlägen zu behandeln.

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