Krankenhaus verklagt: Britischer Arzt sollte mit Teelöffel operieren

Krankenhaus verklagt
Britischer Arzt sollte mit Teelöffel operieren

Ein britischer Orthopäde hat sein ehemaliges Krankenhaus verklagt: Weil das geeignete medizinische Instrument nicht verfügbar war, reichte ihm die Klinik einen Teelöffel zum Ausschaben eines Knochens.

HB/dpa LONDON. Ihm sei am Derriford Hospital in Plymouth während einer Hüftoperationen ein Teelöffel gereicht worden, um einen Knochen auszuschaben, teilte der Arzt vor Gericht mit. Die Klinik habe kein Geld für das medizinische Instrument gehabt, zitierten britische Zeitungen am Donnerstag.

Aus Wut habe er den Löffel quer durch den Operationssaal geschleudert. Später habe er aus eigener Tasche für 150 Pfund (225 Euro) einen Operationsschaber gekauft. Nun verklagt der Arzt seinen früheren Arbeitgeber, ihn mit solchen Zumutungen zur Kündigung gezwungen zu haben.

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