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Krankenstand blieb 2001 auf niedrigem Niveau

2001 waren im Durchschnitt bundesweit 4,19 der gesetzlich krankenversicherten Arbeitnehmer krankgemeldet, teilte das Bundesgesundheitsministerium mit.

dpa BERLIN. In Deutschland haben sich im Jahr 2001 weniger Arbeitnehmer krank gemeldet als in den beiden Vorjahren. Damit blieb der Krankenstand auf einem langfristig gesehen niedrigen Niveau. So waren 2001 an den Stichtagen im Durchschnitt bundesweit 4,19 der gesetzlich krankenversicherten Arbeitnehmer krankgemeldet. Diese Zahlen nannte das Bundesgesundheitsministerium am Mittwoch in Berlin. 2000 waren es noch 4,22 % und davor 4,27 % gewesen.

Der Krankenstand lag in den neuen Ländern weiter über dem in den alten. So waren 2001 im Westen durchschnittlich 4,18 % der Arbeitnehmer krankgeschrieben und im Osten 4,26 %. Im vereinten Deutschland lag der Krankenstand seit Beginn der Statistik 1991 nur 1998 mit 4,13 % niedriger. Im Westen war es der drittniedrigste Krankenstand seit 1974.

Die Betriebskrankenkassen (BKK) verzeichneten für ihre Mitglieder sogar ein Rekordtief. Danach meldeten sich im Jahresschnitt nur 3,5 % der pflichtversicherten, beschäftigten BKK-Mitglieder krank, bestätigte der BKK-Bundesverband einen Bericht der "Bild"-Zeitung (Mittwoch). 1995 waren im Durchschnitt noch 5,7 % der BKK- Pflichtmitglieder krankgeschrieben. Der niedrige Krankenstand bei den BKK-Mitgliedern wird zum einen auf eine andere Erhebungsmethode und zum anderen auf die günstige Mitgliederstruktur der BKK zurückgeführt.

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