Krankenversicherungsangebote unter der Lupe
Wechsel in private Krankenversicherung sollte gut überlegt sein

Die Stiftung Warentest warnt Patienten vor einem unüberlegten Wechsel in eine günstig erscheinende private Krankenversicherung. Aus einem einmal abgeschlossenen Vertrag komme der Versicherte nur schwer wieder heraus, sagte der Chefredakteur der Zeitschrift "Finanztest", Hermann-Josef Tenhagen, am Dienstag in Berlin.

ddp BERLIN. Hauptrisiko für Privatversicherte sei, dass Prämien im Laufe der Zeit drastisch steigen könnten. Wer seine Familienplanung noch nicht abgeschlossen habe oder wer seine berufliche Zukunft noch nicht gesichert sehe, sollte sich einen Wechsel daher gut überlegen.

In ihrer Dezemberausgabe nimmt "Finanztest" das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Beitragsentwicklung von 358 verschiedenen Krankenversicherungsangeboten für Angestellte, Beamte und Selbstständige unter die Lupe. 13 davon seien "sehr gut", weitere 13 "mangelhaft", sagte Tenhagen. Bei männlichen Angestellten schnitt die Huk-Coburg am besten ab, bei angestellten Frauen die Alte Oldenburger. Für selbstständige Männer und Frauen führt die Hallesche Nationale das Feld an. Beamte finden bei der Huk-Coburg und der LVM die besten Tarife.

Die Wahl, sich privat zu versichern, haben nur Arbeitnehmer mit einem Bruttoeinkommen über der Versicherungspflichtgrenze von derzeit 6 525 Mark brutto im Monat, Selbstständige sowie Beamte.

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