Kreditlinie über 3,5 Milliarden Euro
Bayer beschafft sich Finanz-Polster

Der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat mit einer internationalen Bankengruppe eine neue Kreditlinie über 3,5 Milliarden Euro vereinbart.

Reuters FRANKFURT. Die Finanzmittel sollen bei Bedarf der Unternehmensfinanzierung dienen, teilte Bayer am Mittwoch in Leverkusen mit. Die neue Kreditlinie bestehe aus zwei gleich großen Tranchen mit Laufzeiten von zwölf Monaten beziehungsweise fünf Jahren. Ferner habe Bayer eine vom Bankhaus ABN Amro arrangierte Forderungsverbriefung (Asset Backed Securities ABS) über den Verkauf von Handelsforderungen unterzeichnet, mit der der Konzern über bis zu 600 Millionen Euro verfügen könne.

Mit beiden Vereinbarungen will sich der Konzern langfristige Finanzquellen sichern. "Damit stellen wir unsere Unternehmensfinanzierung auf eine breitere Basis und nutzen zusätzliche Finanzierungsinstrumente, die uns der Kapitalmarkt zur Verfügung stellt", sagte ein Unternehmenssprecher.

Die 3,5 Milliarden Euro der neuen Kreditlinie ersetzen nach Bayer-Angaben eine vor einem Jahr vereinbarte Commercial-Paper-Linie (kurzlaufende Papiere) in gleicher Höhe. Diese sei aber vom Leverkusener Konzern nicht in Anspruch genommen worden. Die im Dax notierte Bayer-Aktie lag am Mittwoch in einem festeren Gesamtmarkt mit 1,14 Euro im Plus bei 19,61 Euro.

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