Kreditsorgen belasten: Börse Tokio schließt schwächer

Kreditsorgen belasten
Börse Tokio schließt schwächer

Die Börse in Tokio hat am Freitag den vierten Tag in Folge schwächer geschlossen. Da der Yen in seinem Abwärtstrend derzeit eine Pause einlege, richte sich der Blick der Investoren wieder auf die pessimistischen japanischen Fundamentaldaten und die anhaltenden Kreditprobleme der Banken, sagten Händler.

rtr TOKIO. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index verlor zum Handelsschluss 0,92 % auf 10 441,59 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index fiel erstmals seit dem 27. Dezember vergangenen Jahres unter die Marke von 1000 Zählern und beendete die Sitzung mit minus 1,01 % bei 999,94 Zählern. "Wenn es um negative Faktoren geht, dann haben wir einen ganzen Berg davon. Ein schwächerer Yen hat sie lediglich bislang verdeckt", sagte Toshihiko Matsuno, Investment-Manager bei Sakura Friend Securities. Der Dollar verharrte am Freitag in Fernost zum Yen Händlern zufolge in einer Warteschleife. Im Mittelpunkt der Tokioter Börse standen unter anderem Einzelhandelswerte. Die Aktien des hochverschuldeten Einzelhändlers Daiei Inc verloren 10,91 % auf 98 Yen, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit des Unternehmens am Vortag zurückgestuft hatte. Händlern zufolge stießen Anleger aus Unsicherheit über die Umschuldung bei Daiei auch Bankenaktien ab. Die Titel von Sumitomo Mitsui Banking Corp, einer der vier Hausbanken von Daiei, verloren 5,34 % auf 514 Yen. Unter den Technologiewerten büßten Sony Corp 2,29 % auf 6400 Yen ein. Die Papiere des Konsumelektronik-Konzerns Matsushita Electric Industrial Co Ltd.(MEI) gaben 3,78 % auf 1732 Yen ab.

Japans Finanzmärkte bleiben am Montag wegen eines Feiertags geschlossen.

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