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Kreise: Interessenten haben bei Westlb zum TUI-Anteil 'nachgefragt'

Bei der Düsseldorfer Westlb haben sich nach Angaben aus Branchenkreisen bereits mehrere Interessenten für das Aktienpaket am dem Touristikkonzern TUI gemeldet. Es habe "Nachfragen" gegeben hieß es am Freitag in den Kreisen. Offiziell bestätigte die Bank dies nicht.

dpa-afx HAMBURG. Bei der Düsseldorfer Westlb haben sich nach Angaben aus Branchenkreisen bereits mehrere Interessenten für das Aktienpaket am dem Touristikkonzern TUI gemeldet. Es habe "Nachfragen" gegeben hieß es am Freitag in den Kreisen. Offiziell bestätigte die Bank dies nicht.

Ein Westlb-Sprecher wollte sich zudem nicht zu einem Pressebericht vom Morgen äußern, laut dem mehrere hochspekulative US-Fonds der Düsseldorfer Bank Angebote unterbreitet haben. "Wir kommentieren das nicht", sagte der Sprecher am Freitag in Düsseldorf. In Unternehmenskreisen hieß es, der Kreis der Interessenten sei breiter gestreut".

Die "Financial Times Deutschland" (FTD) hatte am Morgen berichtet, die US-Fondsgesellschaften Fortress, Cerberus und Lone Star hätten der Westlb ein Angebot unterbreitet. Alle hätten jedoch unter dem von der Bank für ihr 31-prozentiges Aktienpaket angepeilten Preis gelegen, hieß es weiter.

16 Euro JE Aktie

Der TUI-Anteil wird nach Angaben des Sprechers in den Büchern der Westlb zur Zeit mit 16 ? je Aktie bewertet. Der "FTD" zufolge sind die interessierten US-Fonds aber nicht bereit, einen hohen Aufschlag auf den Marktwert zu zahlen.

Westlb-Chef Thomas Fischer will offenbar derzeit nicht unter seinen Preisvorstellungen verkaufen. Er sagte der "FTD": "Bietet sich in diesem Jahr die Gelegenheit zum Verkauf unseres Anteils zu einem annehmbaren Preis, werden wir verkaufen. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass das geschieht." Der Westlb-Sprecher sagte am Freitag der dpa-AFX: "Wir sind da nicht in Zeitdruck".

AN DEN Aktienkurs Gekoppelt

Der "Börsen-Zeitung" sagte Fischer: "Der Verkauf ist an den Aktienkurs gekoppelt, zum aktuellen Marktpreis ist der Verkauf kein Thema". Der Westlb wäre es am liebsten, wenn der Anteil "in verantwortungsbewusste Hände" gelange, ergänzte er.

Das Paket der Westlb war in den Fokus geraten, nachdem die US-Investmentgesellschaft durch die Aufstockung ihres Pakets auf mehr als 10 % vor wenigen Wochen Übernahmegerüchte entfacht hatte. Es wird vermutet, dass die Bank im Auftrag von Hedge Fonds handelte. Laut Westlb stammen die von Morgan Stanley hinzu gekauften Anteile nicht von der Landesbank.

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