Krieg gegen den Terror
Bush: Das ist erst der Anfang

Der Einsatz in Afghanistan ist nach den Worten von US-Präsident George W. Bush erst der Anfang im Krieg gegen den internationalen Terrorismus.

dpa FORT CAMPBELL. "Es gibt andere Terroristen, die Amerika bedrohen und andere Nationen, die bereit sind, sie zu unterstützen", sagte Bush am Mittwoch vor Soldaten im Militärstützpunkt Fort Campbell im US-Bundesstaat Kentucky.

"Wir werden als Nation nicht sicher sein, bis alle diese Bedrohungen beseitigt worden sind. Wir werden das Böse in den kommenden Jahren in der ganzen Welt bekämpfen, und wir werden siegen." In den USA mehren sich seit Tagen Spekulationen, dass im Kampf gegen den Terrorismus auch Irak Zielscheibe amerikanischer Angriffe werden könnte. Wer Terroristen Unterschlupf biete, sie ausbilde, bewaffne, mit Geld oder Nahrungsmitteln versorge, sei selbst ein Terrorist, sagte Bush. "Die USA werden sie zur Verantwortung ziehen."

In Afghanistan stünden die schwierigsten Einsätze noch bevor, warnte Bush. Die Feinde versteckten sich in schwierigem Terrain. Die Verstecke seien schwer bewacht und würden von Fanatikern verteidigt, die bereit seien, bis zum Tod zu kämpfen. "Anders als bei der Befreiung von Städten oder der Zerstörung von Material könnte der Erfolg gegen diese Zellen langsamer kommen." Der Einsatz werde von den amerikanischen Militärangehörigen Opfer fordern, warnte Bush. "Aber ich verspreche euch: Unser Militär wird alles zur Verfügung haben, um die lange Schlacht, die vor uns liegt, zu gewinnen."

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