Kriegsangst belastet
Tokioter Börse geht in die Knie

Glattstellungen vor dem Ende des japanischen Fiskaljahres (zum 31. März) haben am Donnerstag den Tokioter Aktienmarkt belastet.

vwd TOKIO. Der Nikkei-225-Index verlor 1,2 Prozent bzw 103 Yen auf 8.369, während sich der Topix um 0,8 Prozent bzw sieben Punkte auf 816 ermäßigte. Neben dem Irak sorgten sich die Investoren nun auch wieder verstärkt über die Entwicklung in Nordkorea. Nach einem Bericht der "Kyodo News" (Donnerstagausgabe) hat die US-Regierung festgestellt, dass Nordkorea einen Test von Mittelstreckenraketen plane. "Die Investoren wollen kein Risiko eingehen, wenn sie nicht wissen was vielleicht noch alles passiert", sagte Shoji Yoshigoe von UFJ Tsubasa Securities.

Die Ungewissheit habe weiter angehalten, und es stünden noch viele Fragen im Raum. Wann ein Krieg beginne, wie lange er dauern könne und welche Auswirkungen er auf die US-Wirtschaftserholung und die Unternehmensergebnisse haben werde, ergänzte Toshie Amaki von Sompo Japan Insurance. In diesem Marktumfeld seien besonders günstige Titel von Unternehmen gesucht, die weniger anfällig für die Sorgen um die globale Konjunkturerholung seien.

Sumitomo Metal Industries kletterten den dritten Tag in Folge, und verabschiedeten sich mit einem Plus von 9,3 Prozent auf 59 Yen aus dem Tag. Das Unternehmen werde für das Fiskaljahr 2003 eine Dividende zahlen. Das sei dann die erste Dividendenausschüttung in fünf Jahren, hieß es am Markt. Mit einem Dollarkurs unter 117,50 Yen wurden besonders die exportabhängigen Aktien verkauft. Sony fielen um 2,3 Prozent auf 4.330 Yen, während Toyota 1,1 Prozent auf 2.805 Yen verloren.

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