Kriegsangst
Opec-Öl ist teurer als nach dem 11. September

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist auf mehr als 29 Dollar gestiegen. Das Barrel (159 Liter) Opec-Öl habe am Mittwoch 29,12 Dollar gekostet, teilte das Opec-Sekretariat in Wien am Donnerstag mit.

HB/dpa WIEN. Opec-Öl ist damit teurer als etwa unmittelbar nach den Anschlägen auf das World Trade Centre in New York und das Pentagon in Washington im September 2001.

Die Opec möchte den Ölpreis innerhalb einer Preisspanne von 22 bis 28 Dollar halten. Bleibt der Preis für den so genannten Opec-Korb 20 Handelstage in Folge über 28 Dollar, kann das Kartell umgehend die Förderquoten erhöhen, um durch das verstärkte Angebot die Preise zu senken.

Am Mittwoch hatte Opec-Generalsekretär Alvaro Silva Calderón Spekulanten für den hohen Ölpreis verantwortlich gemacht, der durch die fundamentalen Marktdaten nicht gedeckt sei. Neben der Angst vor einem Krieg zwischen den USA und dem Irak gilt die Situation in Venezuela als Grund für die erheblichen Preisanstiege der letzten Tage.

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