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Krise bei Kvaerner spitzt sich zu

dpa OSLO. Die Krise beim akut von Konkurs bedrohten Kvaerner-Konzern in Norwegen hat sich am Dienstag weiter zugespitzt. Während die Unternehmensspitze mit Gläubigerbanken und Aktionären weiter über einen Sanierungsplan verhandelte, lehnte die Osloer Börse am Vormittag Kvaerners Wunsch nach erneuter Aussetzung des Aktienhandels ab.

Im Fernsehen erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Harald Arnkvärn, man rechne im weiteren Tagesverlauf mit einer Einigung. An einer möglichen Lösung der Finanzkrise seien sowohl norwegische Banken wie auch der russische Gas- und Ölkonzern Yukos Oil beteiligt, der größter Einzelaktionär ist. Kvaerner hatte am Wochenende ein erstes Yukos-Angebot zur sofortigen Zufuhr von Kapital und auch einen Alternativorschlag des norwegischen Unternehmens Aker Maritime abgelehnt, dass zweitgrößter Anteilseigner ist.

Der Kvaerner-Konzern betreibt in Deutschland die Kvaerner Warnow Werft in Warnemünde mit 1 250 Beschäftigten.

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