Krise der Baubranche
Kampa will mit seinen Fertighäusern wieder ins Grüne

Der Fertighausbauer Kampa (Minden) rechnet erst im kommenden Jahr wieder mit Gewinnen. Vor 2003 werde man wegen der schwierigen Situation in der Branche voraussichtlich nicht in die Gewinnzone zurückkehren, sagte ein Sprecher der Kampa-Haus AG am Freitag in Düsseldorf.

dpa DÜSSELDORF/MINDEN. Im vergangenen Jahr hatte Kampa erstmals seit 1986 rote Zahlen geschrieben. Nun soll durch internen Umbau die Produktivität steigen. Außerdem werden Impulse von neuen Produktreihen erwartet. Ein weiterer Stellenabbau sei aber nicht geplant, hieß es.

2001 verbuchte die Gruppe vor Steuern einen Verlust von 9,7 Millionen Euro und will daher keine Dividende zahlen. Im Jahr zuvor war noch ein Gewinn vor Steuern von 9,6 Millionen Euro ausgewiesen und eine Dividende von 90 Cent je Aktie gezahlt worden. Die Kampa-Aktie verbilligte sich am Freitag an der Frankfurt Börse um 3 Prozent auf 6,40 Euro.

Die Mitarbeiterzahl des Konzerns ist den Angaben zufolge bereits um fast 250 auf aktuell rund 900 reduziert worden. Kampa erwarte im laufenden Jahr einschließlich der im Februar übernommenen Firma ExNorm einen Umsatz von rund 170 Millionen Euro. Im Jahr 2001 betrug der Umsatz 143 Millionen Euro.

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