Krise der Kommunikations- und Elektronikmärkte: Agilent Deutschland baut weitere Stellen ab

Krise der Kommunikations- und Elektronikmärkte
Agilent Deutschland baut weitere Stellen ab

Der Elektronikkonzern Agilent baut wegen der anhaltenden Krise auf den Kommunikations- und Elektronikmärkten in diesem Jahr in Deutschland weiter Personal ab.

HB/dpa BÖBLINGEN. Bis Ende 2003 sollen rund 120 Stellen wegfallen, nachdem im Vorjahr schon 250 Arbeitsplätze gestrichen worden waren, teilte die Agilent Technologies Deutschland GmbH am Dienstag in Böblingen mit. Dann wird es noch rund 2220 Arbeitsplätze geben. Alle Personalmaßnahmen würden ohne betriebsbedingte Kündigungen vorgenommen, hieß es.

Der Umsatz von Agilent Deutschland war im abgelaufenen Geschäftsjahr um 37 % auf 1,1 Mrd. ? gesunken. Bereinigt um den Verkauf der Medizintechnik an den Philips-Konzern lag der Umsatzverlust bei 26,5 %. Agilent-Chef Reinhard Hamburger nannte den drastischen Einbruch im Halbleiter- und Kommunikationsmarkt als Hauptgrund. Für das laufende Geschäftsjahr 2002/2003 (31.10.) erwartet er einen konstanten Umsatz. Im Folgejahr 2004 geht die deutsche Agilent dann von einem Aufwärtstrend aus.

Im Gegensatz zum Mutterhaus, wo sich der operative Verlust auf 1,6 Mrd. Dollar mehr als verdoppelt hatte, hat die deutsche Tochter schwarze Zahlen geschrieben. "Damit sind wir durchaus zufrieden", sagte Hamburger. Agilent ist ein Anbieter von Test- und Messtechnik und Halbleiterprodukten. Das Unternehmen hatte sich im November 1999 vom Computerhersteller Hewlett Packard abgespalten.

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