Krisengespräch mit dem Ministerpräsidenten
Spediteure in Tschechien verzichten auf Blockaden

dpa PRAG. In Tschechien wird es vorerst keine Straßenblockaden wegen hoher Treibstoffkosten geben. In einem Krisengespräch einigten sich Ministerpräsident Milos Zeman und der Verband der Spediteure auf weitere Verhandlungen, berichteten Rundfunkstationen heute in Prag. Die Organisation der Fuhrunternehmer will nun ein Konzept zur Lösung des Konflikts erarbeiten, das in der kommenden Woche von einer gemeinsamen Expertenkommission begutachtet werden soll.

Der Interessenverband des tschechischen Güterverkehrs hatte in der vergangenen Woche wegen steigender Dieselpreise mit Straßenblockaden gedroht. Die Spediteure fordern unter anderem Steuererleichterungen zum Ausgleich für die gestiegenen Treibstoffkosten. Nach der Teuerung auf dem Weltmarkt war in Tschechien der Preis für Diesel auf 30 Kronen (etwa 1,70 DM) pro Liter gestiegen, so viel wie für bleifreies Normal-Benzin. Neben Steuervergünstigungen verlangen die Spediteure geringere Straßennutzungsgebühren.

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