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Krisensitzung erst am Abend

afp ZÜRICH. Die Schweizer Regierung hat ihre Krisensitzung zur Zukunft der schwer ins Trudeln geratenen Fluggesellschaft Swissair auf Montagabend verschoben. Ursprünglich sollte sie schon am frühen Nachmittag stattfinden. Die Regierung begründete die Verschiebung um mehrere Stunden auf 19.00 Uhr damit, dass mehr Zeit für die Vorbereitung gebraucht werde. Bei der Sitzung sollte entschieden werden, ob die Regierung sich mit Staatshilfen an einem Rettungsplan für Swissair beteiligt. Die Fluggesellschaft steht nach milliardenschweren Fehlinvestitionen am Rande der Pleite. Sie ist in Deutschland mit 49,9 % an der Ferienfluggesellschaft LTU beteiligt.

Das Schweizer Finanzministerium macht staatliche Hilfe für Swissair von der Unterstützung der Wirtschaft und der Banken für die Airline abhängig. Informationen der Schweizer Nachrichtenagentur SDA zufolge wollen die Großbanken UBS und Crédit Suisse einen Zwischenkredit von über 900 Mill. bis zu einer Milliarde Franken zur Verfügung stellen. Damit könnte der Betrieb bei Swissair und den Tochtergesellschaften aufrecht erhalten werden. UBS soll 51 % zu dem Kredit beitragen und Crédit Suisse die restlichen 49 %.

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