Kritik am neuen WM-Ball
Adidas verteidigt „Fevernova“

Nach den ersten Vorrundenspielen klagen Torhüter über das vermeintlich unberechenbare Flugverhalten des 435 Gramm schweren WM-Balls "Fevernova". Adidas, Hersteller des WM-Neulings, weist die Spieler-Kritik am WM-Ball zurück:"Das Flattern ist eine optische Täuschung."

dpa SEOUL. Der deutsche Sportartikelhersteller adidas hat die Spieler-Kritik am WM-Ball "Fevernova" zurückgewiesen. "Das angebliche Flattern des Balles ist eine optische Täuschung", erklärte Thomas Schaik, Medienbeauftragter für Fußball des Unternehmens aus Herzogenaurach, am Donnerstag in Seoul. Die Täuschung könne durch die Oberflächen-Bemalung entstehen. Besonders die Torhüter hatten nach den ersten Vorrundenspielen über das vermeintlich unberechenbare Flugverhalten der 435 Gramm schweren Kunststoff-Kugel geklagt.

Nach Angaben von Schaik habe es bisher keinen Ball gegeben, der so präzise sei. "Der Ball ist schneller als alle anderen, deshalb erwarten wir viele Tore bei der WM", meinte er. Unterdessen hat adidas bereits mit der Entwicklung des Balles für die WM 2006 in Deutschland begonnen.

Schaik stellte klar, dass die in Fernost produzierten Bälle nicht mit Hilfe von Kinderarbeit hergestellt werden. "Das können wir garantieren. Wenn so etwas in den Firmen vorkommen sollte, wo unsere Produkte gefertigt werden, würden wir die Verträge kündigen", sagte Schaik.

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