Kritik an Beratern
"Naddel" schämt sich für peinliche Auftritte

Nadja Abdel Farrag will die Bremse ziehen und weg vom Luder-Image.

ap HAMBURG. Dieses habe ihr eine schlechte Beratung eingebracht, sagte die 36-Jährige der "Bild"-Zeitung: "Ich bin kein Luder. Es tut mir Leid, was ich in der Vergangenheit getan habe, und ich schäme mich." Am meisten "fürs Brustwiegen, das war peinlich", sagte "Naddel" über ihren schlagzeilenträchtigen Auftritt in der Sat1-Sendung "Banzai". Sie erkannte: "Ich war naiv, man sagte mir, es sei Kult, andere würden auch mitmachen."

Sie entschuldigte sich bei Ralph Siegel: "Auch wenn es nicht meine Absicht war, aber ich hab' ihm wehgetan... Sorry, Ralph." Sie habe inzwischen viel nachgedacht. "Ich hatte den Kopf nicht mehr frei zum Schluss, fühlte mich wie in einem Strudel, der mich nach unten zog", sagte Farrag. "Ich kam aus einer zwölfjährigen Beziehung mit Dieter Bohlen. Da waren plötzlich falsche Freunde, Manager, die einen nicht richtig beraten haben. Ich erwäge jetzt, alle Verträge zu lösen, möchte wieder die Nadja Abdel Farrag sein, die ich früher war. Und ich werde eine Pause machen."

Nie wieder Nacktfotos

Sie bereut die Nacktfotos, die sie "nie wieder machen würde", und dass sie einen "Seelenstriptease veranstaltet" habe, "um es allen recht zu machen; irgendwie hab' ich mich dabei selbst verloren". Farrag meinte: "Ich hätte sorgsamer mit mir umgehen müssen. Das hat auch mit Liebe zu sich selbst zu tun, vielleicht fehlt's mir manchmal daran." Sie fügte hinzu: "Schon als Dieter mich das erste Mal betrog, hätte ich Schluss machen müssen. Stattdessen hab ich gehofft und gezappelt wie ein Falter im Netz." Viele Menschen hätten ihr wehgetan. "Jetzt werde ich anfangen, mich zu wehren."

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