Kritik an Korrektur der Quartalszahlen
Kretztechnik gilt für die Hypo-Vereinsbank weiter als Underperformer

adx MÜNCHEN. Die Hypo-Vereinsbank prognostiziert der Aktie der österreichischen Kretztechnik AG nach wie vor eine unterdurchschnittliche Entwicklung. "Die Neun-Monats-Zahlen für das Geschäftsjahr 1999/2000 haben etwas enttäuscht, besonders das Ebit-Ergebnis ist hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben", sagte Analyst Andreas Schneller. Das Argument des Medizintechnik-Unternehmens, dass im Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Großauftrag die Bilanz positiv beeinflusst habe, ließ der Experte nicht gelten. Vielmehr kritisierte er, dass Kretztechnik kontinuierlich in jedem Quartal seine Verkaufsplanungen nach unten korrigiere.

Für das vierte Quartal äußerte sich Schneller optimistisch, allerdings weniger positiv als das Unternehmen selbst. Das vierte Quartal sei saisonalbedingt sehr gut, da die Krankenhäuser hier ihr Budget ausgeben. Grundsätzlich verfüge Kretztechnik im Bereich diagnostischer 3-D-Ultraschallsysteme über hervorragende Produkte. Im Realtime-Bereich, also der filmischen Wiedergabe von Ultraschallaufnahmen, sei das Unternehmen sogar weltweit führend. Dennoch müsse das Unternehmen endlich seine Verkaufszahlen und seine Planungen in den Griff bekommen, um das Anlegervertrauen zurückzugewinnen. Die EPS-Schätzungen liegen für das laufende Geschäftsjahr bei 0,52 Euro und für 2000/2001 bei 0,97 Euro.

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