Kritik an Organisation der Olympischen Spiele von Athen
Rogge verärgert Griechen

Jacques Rogge hat den Unmut der Griechen auf sich gezogen. Der IOC-Präsident hatte den Organisatoren der Olympischen Sommerspiele in Athen kein gutes Zeugnis ausgestellt.

HB BERLIN. Zwei Monate vor dem Beginn der Olympischen Sommerspiele in Athen hat IOC-Präsident Jacques Rogge die Gastgeber verärgert. «Es wäre für uns bestimmt leichter gewesen, die Spiele 2004 an Rom zu vergeben, aber so einfach wollten wir es uns nicht machen», sagte der Belgier in einem Interview mit dem australischen Fernsehsender Channel Nine. Rogge stellte Athen zugleich ein schlechtes Zeugnis aus. «Die Bewerbung Athens war nicht die beste.» Rogge betonte, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit der Wahl Athens vor allem auch die Rückkehr der Spiele an die Geburtsstätte respektieren und so den Griechen danken wolle, dass «sie die Olympischen Spiele erfunden haben». Wie Rogge sagte, werde er bei der Schlussfeier deshalb vielleicht sagen, "dass es nicht die besten Spiele waren, aber ...« Die Kritik des Belgiers wurde von der Präsidentin des Athener Organisationskomitees (Athoc), Janna Daskalaki-Angelopoulou, zurück gewiesen. »Er selbst und die ganze Welt weiß, dass die Spiele zwischen der Eröffnungs- und Schlussfeier auf dem Prüfstand stehen. Wir arbeiten Tag und Nacht. Griechenland hat das Privileg, die Spiele auszurichten, weil Athen die beste Bewerbung hatte.«

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