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Kritik an Schmidts Sparplänen

Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Manfred Richter-Reichhelm, hat vor Nachteilen für Patienten durch die Sparvorschläge für die Gesundheitsversorgung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) gewarnt.

rtr BERLIN. Nach den Plänen von Schmidt würden die Krankenkassen die Preise der Behandlungen diktieren, sagte der Ärztefunktionär am Donnerstag im Deutschlandfunk. Er sorge sich vor so genannten Discount-Ärzten. "Unsere Sorge ist, dass dabei die Qualität unter den ökonomischen Aspekten leiden wird." Allerdings sei er nicht grundsätzlich gegen Einzelverträge zwischen Ärzten und Krankenkassen. Bei Vertragsabschluss sollte jedoch die Kassenärztliche Vereinigung als eine Art Notar fungieren, damit alles seine Ordnung habe.

Bundesgesundheitsministerin Schmidt hatte am Mittwoch unter anderem die Umstellung der Abrechnung von Arztleistungen angeregt. Schmidt will auch einen gesonderten Hausarzttarif einführen. Die Beiträge von Versicherten sollen niedriger sein, wenn sie bei Beschwerden zunächst einen Hausarzt aufsuchen, und nicht gleich einen Facharzt. Dies wurde vom Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung begrüßt.

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