Kritik im Wahlkampf befürchtet
Struck muss Feier für Fluthelfer verschieben

Die von Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) angekündigte Feier für die Helfer der Flutkatastrophe wird nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) um mehrere Wochen verschoben.

dpa/HB HAMBURG. Wie das Blatt unter Berufung auf Kreise im Bundesverteidigungsministerium berichtet, wird die Verschiebung der Fluthelfer-Party intern damit begründet, dass Struck öffentliche Kritik im Wahlkampf befürchte.

Ursprünglich habe Struck das Fest am 17. September mit bis zu 40 000 Soldaten und anderen Helfern feiern wollen. Angesichts der Nähe zur Bundestagswahl am 22. September wurde Struck aber ministeriumsintern die Verschiebung der Veranstaltung nahegelegt. Außerdem würde es auf Unverständnis stoßen, wenn fünf Millionen Euro für eine solche Feier ausgegeben würden, so lange die Flutopfer noch auf finanzielle Hilfe warten müssten. Die Party solle nun im Oktober nachgeholt werden.

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