Kritik in China
McDonald's muss "Snoopy" aus Sortiment nehmen

Die Chinesen finden es nicht gut, dass McDonald's auch Spielzeug verkauft. Nachdem der Druck zu groß geworden war, hat die Fastfood-Kette die Snoopy-Figur aus dem Programm genommen.

dpa-afx PEKING. Die US-Fastfood-Kette McDonald's ist in China wegen des Verkaufs von Kinderspielzeug in die Kritik geraten. Das Industrie- und Handelsministerium der südlichen Metropole Kanton verpflichtete das Unternehmen unter Androhung einer Geldstrafe, die beliebte Comicfigur "Snoopy" aus dem Angebot zu nehmen, wie eine örtliche Abgeordnete am Freitag sagte. Die Kinder seien zum Geldausgeben verführt worden, obwohl sie noch gar keines hätten, klagte Ye Yilin, die zugleich Schulleiterin in Kanton ist.

Die Figuren zu zehn Yen (1,34 Euro/2,62 DM) seien zudem mitten in der Examensphase verkauft worden. Nachdem die Kinder schon in den frühen Morgenstunden Schlange standen, habe sie die Behörden eingeschaltet, sagte Yilin. Die hätten die Werbeaktion von McDonald's als illegal eingeschätzt, weil ein Restaurant außer Speisen und Getränken nichts zu verkaufen habe.

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