Kritiker befürchten Zerreißprobe
Druck auf Amazon wächst

Die New York Society of Security Analysts (NYSSA) hat Jeffrey Bezos, CEO der Amazon.com Inc, Seattle, zu einer Stellungnahme über die weiteren finanziellen Pläne des Internetunternehmens aufgefordert.

vwd NEW YORK. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) in seiner Montagausgabe berichtet, will die Wall-Street-Gruppe vor allem Klarheit darüber, ob das Unternehmen Investoren um finanzielle Hilfe für Verlust bringende Geschäftsbereiche gebeten hat. Der Brief stammt nach Zeitungsangaben von Gary Lutin.

Der Mitarbeiter der Investmentbank Lutin & Co gilt als einer der heftigsten Kritiker von Amazon. Er hat mit seinem Schreiben die Hinweise des Lehman-Brothers-Analysten Ravi Suria aufgegriffen. Suria hatte mehrfach die andauernden Verluste und die sich verschlechternde Bilanz von Amazon angeprangert.

Wie Lutin schreibt, äußerten die meisten der Teilnehmer eines Amazon-Forums, dass das NYSSA Committee for Corporate Governance veranstaltet hatte, die Befürchtung, dass dem Internetunternehmen schon in nächster Zukunft eine "finanzielle Zerreißprobe" droht. Amazon-Sprecher Bill Curry wiederholte jedoch eine frühere Stellungnahme des Unternehmens, dass Amazon zuversichtlich sei, das Geschäftsjahr mit einer zur Erhaltung des Geschäftsbetriebs ausreichenden Finanzdecke zu beenden.

Nach seinen Worten hat Amazon keinen Bedarf, zusätzliche Mittel auf den Finanzmärkten aufzunehmen. Die Option dafür halte sich das Unternehmen jedoch offen. "Gerüchte, dass uns bald das Geld ausgeht, sind haltlos übertrieben", beteuerte Curry.

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