Krombacher trotzt dem allgemein schlechten Bierabsatz
Mehr Durst auf Krombacher

dpa KREUZTAL. Die Krombacher Brauerei hat ihren Umsatz im vergangenen Jahr trotz eines geringeren Bierabsatzes gesteigert. Vor allem wegen des schlechten Sommers sei der Ausstoß um 0,8 % auf 4,8 Mill. Hektoliter zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Freitag in Kreuztal bei Siegen mit. Infolge einer Preiserhöhung zur Jahresmitte stieg der Umsatz dennoch um 1,3 % auf 830 Mill. DM (424 Mio Euro).

Das Krombacher Pils habe seine Position als meistverkaufte Biermarke in Deutschland mit einem Gesamtausstoß von 4,7 Mill. Hektolitern (67 000 Hektoliter weniger als im Vorjahr) ausgebaut. Die Wettbewerber im Inland hätten noch höhere Absatzverluste hinnehmen müssen, hieß es. Zum Sortiment gehören noch Rhenania Alt, Weizen und Vitamalz. Der Auslandsabsatz - vor allem in Spanien, Italien und Griechenland - stieg um 11 % auf 103 000 Hektoliter. Zum Jahresende beschäftigte die Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co 762 Mitarbeiter.

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