KSB zählt zu den solidesten deutschen Werten
KSB: Auf den Trichter gekommen

Zugegeben, Anlass zur Euphorie gibt der 2002er-Geschäftsausblick des Pumpen- und Armaturenherstellers KSB nicht. Es muss schon alles rund laufen, um Umsatz und Ertrag auf Vorjahresniveau zu halten.

DÜSSELDORF. 2001 legten die Konzernerlöse um rund sechs Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zu, das Vorsteuerergebnis stieg etwa proportional dazu auf 29,8 Millionen Euro. Grund für die erwartete Stagnation: Die Pumpen- und Armaturenbranche reagiert erst mit Verzögerung auf die allgemeine Konjunkturentwicklung. Warum also jetzt die Aktie?

Da ist zunächst die Dividende. Sie wird für die Vorzüge von 3,02 auf 4,26 Euro angehoben, das bringt gut vier Prozent Rendite. Dann die Umsatzbewertung: Der Börsenwert entspricht nur 15 Prozent dessen, was das Unternehmen im Jahr umsetzt. Das ist eine Relation, die man lange suchen muss. Da könnte glatt jemand auf die Idee kommen, bei dem Familieneignern (74,2 Prozent der Stammaktien) anzuklopfen, ob KSB nicht zum Verkauf stehe. Aber auch ohne diese Spekulation zählt die Aktie zu den solidesten Werten hier zu Lande. Auf diesen Trichter kommen jetzt offenbar auch einige Nebenwertefonds, was der Aktie auf die Sprünge helfen dürfte.

Quelle: Wirtschaftswoche

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