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Kühne & Nagel steigert Gewinn

Das Transport- und Logistikunternehmen Kühne & Nagel hat sich im Jahr 2001 als weitgehend konjunkturresistent erwiesen und den Gewinn um fast 30 % auf 160 Mill. sfr gesteigert.

rtr SCHINDELLEGI. Der Umsatz stieg auf 8,44 Mrd. sfr von 8,25 Mrd. sfr im Vorjahr. Der für das Unternehmen wichtigere Rohertrag verbesserte sich auf 1,727 Mrd. sfr von 1,453 Mrd. sfr. Wie das Unternehmen am Montag weiter mitteilte, stieg der Betriebsgewinn (Ebit) auf 213 (Vorjahr 198) Mill. sfr.

Die Dividende soll auf 2,90 sfr von 2,30 sfr je Aktie erhöht werden.

Die ersten zwei Monate 2002 seien über den Erwartungen ausgefallen, erklärte Kühne & Nagel-Finanzchef Gerard van Kesteren. In vier Wochen werde Kühne die Zahlen zum ersten Quartal vorlegen. Dann könne das Unternehmen Aussagen zur Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr machen, so van Kesteren weiter. Verwaltungsratspräsident Klaus-Michael Kühne hatte vor eineinhalb Wochen in einem Interview der Zeitung "Finanz und Wirtschaft" erklärt, dass der Konzern 2002 das Vorjahresergebnis übertreffen werde. Der Finanzchef gab sich mit Blick auf das laufende Jahr ein wenig vorsichtiger. Die Ergebnisse 2001 seien hervorragend und enthielten einige einmalige Einnahmen. Dazu zähle ein Ertrag von elf Mill. sfr aus dem Verkauf von Multipurpose Terminals Rotterdam und Zinsen aus einer Cash-Position von 500 Mill. sfr über die ersten sieben Monate, so van Kesteren.

Das Unternehmen erklärte weiter, die Ausrichtung auf wertschöpfungsstarke Dienstleistungen habe sich bewährt. Die Fähigkeit, den gesamten globalen Warenfluss eines Kunden zu bewirtschaften, werde K&N auch im Jahr 2002 anhaltendes Wachstum ermöglichen. Es seien auch gezielte Akquisitionen geplant.

Operativ war in 2001 die Region Nord-, Mittel- und Südamerika mit einem Gewinneinbruch um ein Drittel am härtesten vom Konjunkturabschwung betroffen. Alle anderen Regionen zeigten Gewinnsteigerungen. Im Geschäftsbereich Internationale Spedition blieb das operative Ergebnis (Ebit) auf Vorjahresniveau. Der Bereich Kontraktlogisitk, der aufgrund der USCO Übernahme über ein Drittel zum Rohertrag beisteuerte, verzeichnete wegen einer Goodwill-Abschreibung operativ einen Gewinnrückgang.

Das See- und Luftrachtgeschäft soll 2002 durch eine ständige Erweiterung der Produktpalette und gezielte Akquisitionen gefestigt werden, hiess es weiter. Im Bereich Kontraktlogistik sollen branchenspezifische Lösungen weltweit vermarktet werden. Dabei sehe der Konzern vor allem inm Bereich Healthcare/Pharma starke Wachstumsmöglichkeiten.

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