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Künast hält an Tötung von Herden nach BSE-Fällen fest

Sie sehe sich im Augenblick nicht in der Lage, von der Bestandstötung abzugehen, sagte Künast am Montag in Berlin vor Journalisten.

Reuters BERLIN. Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) hält bei der Bekämpfung des Rinderwahnsinns am Grundsatz der Herdentötung fest. Sie sehe sich im Augenblick nicht in der Lage, von der Bestandstötung abzugehen, sagte Künast am Montag in Berlin vor Journalisten. Mit Ausnahme Großbritanniens und der Schweiz werde in allen Ländern die gesamte Herde getötet, wenn in ihr ein BSE-Fall auftritt. In Großbritannien und der Schweiz wird dagegen nur die so genannte Kohorte - der Bestand aus dem Geburtsjahr des betroffenen Rindes sowie aus dem Jahr davor und danach - getötet.

Die Befürworter dieser Regelung gingen davon aus, dass der Restbestand der Herde dann BSE-frei sei, sagte Künast und fügte einschränkend hinzu: "Das ist aber eine Annahme."

Bayern weicht als einziges Bundesland von der Tötung der gesamten Herde ab und stellt den Bauern frei, bei einem aufgetretenen BSE-Fall nur noch die so genannte Kohorte töten zu lassen.

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