Kündigungen und Werksschließungen angekündigt
Daimler-Chrysler: Bilanzpressekonferenz am Montag

Mit Spannung dürften Analysten und Anleger die Bilanzpressekonferenz von Daimler-Chrysler am kommenden Montag erwarten. Dann wird Vorstandsvorsitzender Jürgen Schrempp nicht nur die endgültigen Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr vorlegen, sondern auch Einzelheiten zum Sanierungsprogramm für die angeschlagene US-Tochter Chrysler vorstellen.

vwd BERLIN. Bereits im Vorfeld hatte der neue Chrysler - Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche die Streichung von 26.000 der insgesamt 125 000 Stellen und die Schließung von sechs Werken angekündigt, um Chrysler im ersten Halbjahr 2002 wieder in die Gewinnzone zu bringen.

Wegen der enttäuschenden Geschäftsentwicklung der US-Tochter erlitten die Aktionäre des Unternehmens im vergangenen Jahr empfindliche Verluste. Doch scheinbar erreichte der Kurs im vergangenen Dezember mit 42,70 Euro seinen Boden. Derzeit kostet das Papier rund 56,50 Euro.

Dennoch ist die Haltung der Analysten zu DaimlerChrysler geteilt. So empfiehlt die Vereins und Westbank - die Aktie derzeit zum "Untergewichten", da die Risiken der Chrysler-Sanierung groß seien. "Die Erwartungen an Montag sind sehr hoch. Wir erwarten hier konkrete Kostenaufstellungen für die Restrukturierung in den USA", sagte Analyst Frank Laser.

Auch das Bankhaus Merck Finck & Co sieht die Aktie weiter als "Underperformer". Anderer Ansicht ist das Bankhaus Reuschel. Demnach seien die schlechten Nachrichten mittlerweile im Kurs enthalten, so dass sich nun interessante Einstiegskurse böten.

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